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News

Die Beiträge werden in jedem Jahr Quartalsweise abgespeichert und können durch anklicken geöffnet werden.

 

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2020/III

Prüfwartezeiten

 

Bedingt durch ein höheres Prüfaufkommen verlängern sich die Wartezeiten. Diese liegen momentan bei etwa 10 Wochen. Ich bemühe mich nach Kräften, diese wieder zu reduzieren und bitte insbesondere bei den Sammlern um Geduld. Vielen Dank.

 

Senkung der Mehrwertsteuer auf 16% vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020

 

Die durch die Legislative im Juni beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer kommt auch bei der Ausführung von Prüftätigkeiten zur Anwendung.

200. Geburtstag Friedrich Schiller - Mi.-Nr. 734 - auf weißem Papier

 

Vorgelegt wurde ein gestempelte Marke, die augenscheinlich auf weißem Papier gedruckt wurde. Die Marke wurde mit dem Ausgabe bezogenen Sonderstempel vom 10.11.53 -10. entwertet (Abb. 1).

 

Abb. 1. Mi.-Nr. 734, rechts die Marke auf vermeintlich weißen Papier gedruckt.

 

Auf den ersten Blick scheint dies durchaus plausibel, auffällig ist aber auch, dass die in der Mitte dargestellte Marke gegenüber der postfrischen Marke etwas heller erscheint. In jedem Fall ist jedoch wie immer ein Blick auf die Markenrückseite aufschlussreich (Abb. 2).

 

Abb. 2. Rückseiten der Marken aus Abb. 1.

 

Abb. 3. Leicht vergrösserte Darstellung der Rückseite, rechts mit Kontrasterhöhung.

 

Hier zeigt sich bei oberflächlicher Betrachtungsweise weißes Papier. Auffällig ist jedoch, daß die Stempelfarbe rötlich durchleuchtet. Bei genauerem Hinschauen fallen leichte rosafarbene Schatten auf, welche sich in Vergrösserung besser darstellen (siehe Pfeile). Fazit: Die Farbpigmente im Farbmittel Rot (Markenpapier) sind lichtempflindlich und können ausbleichen. Ein Auswaschen kann im vorliegenen Fall ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Diese Einschätzung deckt sich mit den noch sehr schwach bestehenden rosafarbenen Arealen auf der Markenrückseite. Zur Verifizierung wurde zusätzlich eine Einschätzung der Druckerei Giesecke & Devrient in Leipzig eingeholt. Hier konnte unsere Einschätzung bestätigt werden.

 

Ihre Hilfe nicht nur erwünscht sondern dringend erbeten

In den News IV/2019 ist ein möglicher Fälschungskomplex skizziert. Wir möchten Sie bitten, an der Aufklärung mitzuarbeiten.

 

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